Beste Flasche Palinka Obstbrand 2021

Palinka Test

Palinka ist ein Obstbrand und wie Champagner sogar ein geschützter Name.

Seit dem 16. Jh. wird der Palinka Obstbrand von den Ungarn nicht nur als Medizin, sondern auch zum Genuss getrunken.

Wer einmal Urlaub in dem Land gemacht hat, weiß auch wieso: Der intensive Fruchtgeschmack und das vollmundige Aroma zeichnen diesen Alkohol aus.

Erfahren Sie im Folgenden mehr über das besondere Nationalgetränk Ungarns.

Das wichtigste in Kürze

Beste Flasche Palinka Obstbrand: Empfehlung der Redaktion

Entscheidung: Welchen Palinka Obstbrand gibt es und welcher ist der richtige für Sie?

Was ist Palinka?

Jeder gut sortierte Barschrank in ungarischen Haushalten wird den ein oder anderen edlen Palinka im Sortiment haben. Kein Wunder, denn der Obstbrand ist tief mit der Geschichte des Landes verwoben. Bereits im 15. Jh. wurde Obstbrand als Medizin eingenommen, ein Jahrhundert später als Genussmittel getrunken.

Wie wird Palinka Hergestellt?

Wie auch herkömmliche Obstbrände ist Palinka das Produkt aus der Destillation von gegärten Früchten.
Der erste Herstellungsschritt ist also auch das Stampfen und Zerkleinern von Früchten. Welche Früchte bevorzugt werden, werden Sie weiter unten erfahren.

Danach beginnt das Maischen. Dabei wird dem Fruchtsaft ein Hefepilz zugesetzt, der langsam beginnt den natürlich vorhandenen Zucker in Alkohol umzuwandeln. Je nach Sorte wird die Maische luftdicht für eine bis zwei Wochen gelagert und gärt.

Als Nächstes kommt die Destillation. Dafür wird der Sud in mehreren Schritten vorsichtig gebrannt, sodass nur das Wasser verdampft und die Fruchtaromen und ätherischen Öle erhalten bleiben. So schmeckt der Palinka auch bei bis zu 55 % Alkohol noch nach seiner Ausgangsfrucht.

Wie entsteht der besondere Geschmack?

Ein weiterer Indikator für den Geschmack ist die Lagerung. So wird je nach Sorte der Brand in Holzfässern einige Jahre gelagert. Dadurch bekommt die Spirituose noch eine ganz besondere Note.

Warum ist der Obstbrand so beliebt?

Politisch turbulente Zeiten, mitunter ein Alkoholverbot im 20. Jh. machten es dem Palinka nicht leicht. Doch seit 2002, durch die Verabschiedung des Palinkagesetzes, erlebt das Kultgetränk sein verdientes Comeback.

Laut diesem Gesetz muss ein Palinka Obstbrand mindestens 37,5 % Alkohol aufweisen. Außerdem schreibt das Gesetz vor, dass sich ein Obstbrand nur dann Palinka nennen darf, wenn zum einen seine Früchte nur aus Ungarn stammen und zum anderen, wenn alle Produktionsschritte im selben Land vonstattengehen.

Des Weiteren dürfen dem alkoholischen Getränk keine Zusatzstoffe beigegeben werden.Kaufen Sie sich also einen Palinka, dann bekommen Sie auch einen.

Welche Sorten von Palinka gibt es?

Es gibt viele Sorten und Arten der Spirituose. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre verwendeten Früchte, aber auch durch ihre Lagerung.

Ganz klassisch ist der ungarische Obstbrand aus Aprikose. Außerdem sind die Sorten Zwetschge und Kirsche sehr beliebt.

Apfel und Quitte werden auch gerne zum Obstbrand destilliert.

Seitdem das Gesetz im Jahr 2002 den Namen Palinka schützt, ermöglicht es den ungarischen Brennereien mit ausgefalleneren Sorten zu experimentieren. So finden sich kleine Seltenheiten wie Brände aus Schlehen, Vogelbeeren und Maulbeeren.

Eine sehr traditionelle Sorte ist der Tresterbrand Törkölypálinka. Dieser wird nur in den Monaten Februar bis April hergestellt.

Welche Kaufkriterien gibt es für Palinka?

Wenn Sie einen Palinka Obstbrand kaufen möchten, dann sollten Sie einige Aspekte beachten, um auch die beste Flasche für Sie zu finden.

Generell gilt Kecskemét als das klassische Palinkagebiet. Dort gibt es viele Obstwiesen und mitunter sehr traditionelle Brennereien.

In der ungarischen Tiefebene wird auch hauptsächlich die Aprikose geerntet, die für den beliebten „Barack“, einer besonders bekannten Sorte verarbeitet wird.

Da die Herstellung gesetzlich ziemlich streng vorgeschrieben ist, versuchen die Brenner ihren Obstbrand besonders aufwendig zu lagern. So wird der Kecskemét Barack in Eichenfässern gelagert, was ihm eine besondere Note verleiht.

Achten Sie beim Kauf also auf die Lagerung, der sich auch in der Farbe widerspiegelt. Denn Holzfässer nehmen nicht nur geschmacklich Einfluss auf den Palinka, sondern verleihen ihm auch eine Farbe. So sind Obstbrände aus Eichenfässern typischerweise goldfarben.

Es gibt aber natürlich auch klare Brände, die in Sachen Qualität oder Geschmack den Eichenfass-Palinkas in nichts nachstehen. Entdecken Sie bei den klaren Bränden eine ölige Konsistenz, so ist das kein Grund zur Sorge. Es ist eher ein Qualitätszeichen, dass noch ätherische Öle im Schnaps vorhanden sind.

Einige Brenner geben dem Palinka bei der Abfüllung in die Flasche noch eine Frucht hinzu. Das kann den Geschmack vielleicht noch etwas beeinflussen, aber ist vor allem etwas fürs Auge.

Das Alter spielt zwar auch eine Rolle, weniger jedoch als zum Beispiel beim Whisky. Der zuvor erwähnte Barack wird nach besonders langer Lagerung Ó-Barack genannt. Geschmacklich entwickelt sich eine tiefere Reife.

Wie bei allen Naturprodukten unterscheidet sich Geschmack und Qualität von Jahr zu Jahr. Schauen Sie also beim Kauf auf das Abfülldatum. Vielleicht ergattern Sie sich einen besonders guten Jahrgang.

Der Alkoholgehalt liegt zwischen den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanteil von 37,5 % und 55 %. Zu beachten ist hier, dass je höher der Alkohol ist, desto geringer ist der fruchtig, süße Geschmack im Getränk.

Was kostet Palinka?

Das Preissegment mit dem größten Angebot liegt bei 10 EUR bis 30 EUR. Hier finden sich Originale und Klassiker.

Der günstigste Palinka Obstbrand kostet um die 7 EUR. Abstriche beim Geschmack muss man hier aufgrund der kürzeren Lagerung hinnehmen.

Aus dem Edelsegment gibt es Palinkas für bis zu 40 EUR. Diese sind oft mit Jahrgängen gekennzeichnet und wurden besonders gelagert oder haben auch ein sehr schönes Flaschendesign.

Wo kann man Palinka kaufen?

Sie werden Palinka bei einem gut sortierten Spirituosenfachhandel vor Ort finden. Wenn Sie in einer Großstadt leben, kann es gut sein, dass es auch einen ungarischen Lebensmittelladen bei Ihnen gibt. Dort werden Sie auf jeden Fall auch Flaschen finden, die Einheimische trinken.

Wenn Sie nicht gleich eine ganze Flasche Palinka kaufen möchten, sondern erst mal probieren wollen, versuchen Sie es doch mal in einem ungarischen Restaurant. Als Aperitif werden Sie dort oft einen Palinka serviert bekommen.

Der Obstbrand findet sich heute auch in Bars. Schauen Sie beim nächsten Besuch doch mal in die Karte.

Der einfachste Weg an einen Palinka Obstbrand zu kommen, ist selbstverständlich das Internet.

Besonders ausgesuchte Brände finden Sie natürlich hier bei uns auf der Seite.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Palinka Obstbrand

Der fruchtig, süße Palinka Obstbrand ist ein Muss im Ungarnurlaub. Aber auch für zu Hause ist der richtige Tropfen eine schöne Erweiterung für die Hausbar.

Eine spezielle Empfehlung an Sie ist der Matyas Palinka. Er ist ein sehr moderner, jugendlich anmutender Obstbrand.

Eine weitere Empfehlung ist der Barack Palinka, den Sie auch online erhalten.

Welcher von beiden die beste Flasche ist, bleibt Ihnen überlassen.

Häufige Fragen

Was kostet Palinka?

Sie erhalten die größte Auswahl in der Preisklasse 10 – 30 €. Günstigen Palinka erhalten Sie bereits um die 7 €

Wo kann man Palinka kaufen?

Palinka kann man online, in der Gastronomie oder im Einzelhandel wie Rewe, Edeka, Lidl, Kaufland oder Aldi kaufen.
Tipp: online haben Sie die größte Auswahl.

Welcher Palinka ist der Beste?

Beliebte Marken sind Matyas, Barack oder Zetea. Der beste Palinka sollte die Kaufkriterien Alkoholgehalt, Geschmack, Herkunft und Preis erfüllen.

Letzte Aktualisierung am 25.10.2021 / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API